Geschichte/Chroniken

WO IST ELFIA?
Elfia ist ein Gebiet, das nur für eine Weile sichtbar und für die meisten Menschen erreichbar ist. Dann erscheinen "Zugangstore", die den Menschen den Übergang zu den Bewohnern von Elfia durch die Sphären ermöglichen. Seit 2009 passiert dies zweimal im Jahr. Im April offenbart sich dieses "Wartezimmer" von Elfia auf dem Landgut des Schlosses de Haar in Haarzuilens, Utrecht (NL) und im September geschieht dies in den Schlossgärten von Arcen; an der Grenze der Niederlande und Deutschland.
Beachtet: diese Orte sind stets nur ein Einblick in das gesamte Reich von Elfia; eine Art Grauzone, wo wir normalen Menschen nur einen kleinen  Eindruck von der Gesamtfläche Elfias bekommen.
Elfia selbst ist ein Reich, das nie "vollendet" ist. In der gleichen Art wie das Universum sich ausweitet und möglicherweise schrumpft, so "atmet" Elfia in den verschiedensten Dimensionen und Sphären.
Betrachten wir Elfia aber aus einer dreidimensionalen Perspektive, dann sehen wir ein Gebiet, das aus einer großen Insel mit einer Anzahl kleinerer Inseln besteht und umgeben ist von nahezu 5.000 kleineren Inseln. Die Inseln sind von einem salzigen Meer umgeben, das unregelmässig steigt und fällt, was zu Überschwemmungen und trockenen Meerböden führt.


NATUR UND KLIMA
Bedingt durch die Weite der Inselgruppe hat Elfia mehrere Klimazonen. Einige Gebiete sind als außergewöhnlich trocken bekannt und werden durch Sandstürme heimgesucht; andere müssen mit Orkanen und Vulkanausbrüchen mit anschließender Vulkanasche-Verfinsterung leben. Es gibt Regionen, die ein ausgesprochen mildes Klima kennen und eine recht hohe Luftfeuchtigkeit, und die von Naturkatastrophen verschont bleiben. Das sind die Regionen, in denen sich die meisten Menschen und Tiere aufhalten und wo Pflanzen und Bäume prächtig gedeien.


BEWOHNER VON ELFIA
Aufgrund der großen Anzahl der Inseln und des Umfangs der Gegend gibt es eine Vielzahl von menschlichen Populationen, die sich nicht nur in Sprache, Dialekt oder Kultur unterscheiden, sondern auch in Rasse und Arten. Innerhalb jeder Rasse und Art bestehen unzählige kulturelle und auch materielle Unterschiede. Es gibt eine Reihe von Arten denen es möglich ist, per Sprache und/oder Telepathie zu kommunizieren. Die Anzahl dieser Arten geht in die Hunderte, auch wegen der zahlreichen Vermischung zwischen den verschiedenen Arten.
Ein kleiner Anteil der Bewohner-Arten in Elfia: Elfen, Vampire, Menschen, Orks, Goblins, Trolle, Kobolde, Gnome, Hobbits, Faune, Zombies. Zu jeder dieser Arten zählt eine Reihe von Haupt-Rassen. Und durch ständige Vermischung entstehen neue Arten wie z.B. Batguins, Gothits, Zombelfs of Mantrolls.
Und wie entstehen diese Arten? Nun - das ist das Wunder der Fantasie. Wenn sich irgendwo irgendwer in der Menschenwelt ein Fantasievolk erdenkt und dieser Gedanke von einer großen Menschengruppe übernommen wird, dann entsteht eine neue Art in Elfia. Oft sind es Schriftsteller, die mit ihrer Fantasie eine unbegrenzte Menschenmasse erreichen und so den Weg für eine Art oder Rasse in Elfia bereiten. Aber auch ein polulärer Film wie z.B. "Avatar" kann schwerwiegende Folgen für die Population von Elfia an.


URSPRUNG VON ELFIA
Der Elfenstamm der Brüder Elfius und Kelfas bewohnte ursprünglich die kleine Insel Atlan, die recht weit entfernt von der großen Insel lag, das von den ursprünglichen Gothit-Bewohnern Moei genannt wurde. Trotz der isolierten Lage entwickelte dieser Elfenstamm eine ausgefeilte Kultur, sie adaptierten viele Techniken vom lokalen Tier- und Naturreich. Während eines enormen Vulkanausbruchs verschwand der größte Teil der Insel im Meer und es kam zu einem aprupten Ende der blühenden Zivilisation der Elfen von Atlan. Nur ein paar Dutzend Elfen überlebten den Vulkanausbruch. Viele Wochen kreisten sie in ihren kleinen Booten übers Meer bis sie Moei erreichten. Das Küstengebiet, wo sie strandeten, war von kleinen, gebogen laufenden Oeishouts bewohnt. Mehr als die Hälfte der noch überlebenden Elfen wurde Beute dieser Allesfresser. Und da die "Oei"-Schreie bis ins Hinterland zu hören waren, wagten sie die überlebenden Elfen tief ins Inselinnere um ihren Angreifern zu entkommen. Schließlich erreichten die elf überlebenden Elfen einen unbewohnten Hügel mit fruchtbarem Boden am Ufer eines Flusses gelegen, den sie mit dem Namen Delf betitelten.
Mit den Kenntnissen, die sie auf Atlan erworben hatten, konnten die Elfen in kurzer Zeit eine große Ernte mit den neuen Ackerflächen erreichen. Mit dem Flusston bauten sie Häuser aus Stein; etwas was die benachbarten Völker der Gobbits und Gothits zuvor nie gesehen hatten. Die Elfen lehrten ihren neugierigen Nachbarn die Bautechniken und so entstand schnell ein Austausch von Wissen und Gütern.


KRIEGE
Bis zur Ankunft des Elfenstamms von Elfius und Kelfas hatten die gemütlichen Gobbits und die blassen Gothits in Erdlöchern gewohnt, teils aus Angst von den aggressiven, fliegenden Zampieren, die auf der großen, nördlich gelegenen Insel Vampia lebten. Die Elfen lehrten ihren Nachbarn militärische Taktiken, um sich zur Wehr zu stellen gegen die Überfälle der schnellen Zampire. Und zum ersten Mal seit ihrer Existenz konnten die Gobbits über dem Boden einen Angriff der Zampiere abwehren, selbst ein Zampier aus der Luft wurde erschossen. Die kleine Vorhut der Zampiere war fassungslos. Ein zweiter Angriff verlief sogar noch dramatischer für sie. Darüber hinaus mussten sie ihr vorübergehendes Lager verlassen, weil die Gobbits sie durch ihr gewachsenes Vertrauen zurück stießen. Die unglaublichen Neuigkeiten erreichten die Hauptstadt Radinad in Vampia. Die blutrünstige Kaiserin Radin beschloss immer größere Truppen in das Kampfgebiet zu senden; aber jeder Angriff wurde niedergeschlagen. Nicht zuletzt weil sich andere Brüdervölker von Gobbits und Gothits in den Kampf einmischten. Der erste große Vampia-Krieg entstand und sollte (mit Unterbrechungen) rund 220 Menschenjahre und 20 Elfenjahre dauern.

Andere Elfenvölker, die verstreut über Tausende andere kleinere und größere Inseln lebten, gerieten in den Bann des heroischen Krieges und viele junge Elfen beschlossen der Gemeinschaft der Elfen beizutreten, und teilweise sich am Krieg zu beteiligen. Die Zampiere,  die einst 90% von Moei innehatten, mussten große Teile der Insel abgeben, und schließlich zogen sie sich auf ihre eigene Insel zurück. Müde des Kampfes akzeptierte Kaiserin Radin nach 20 Elfenjahren - wenn auch widerwillig - den Friedensvertrag (der Friede von Quentex).

Da Radin mit einem nahezu ewigem Leben gesegnet war, nach sie sich lange Zeit, um über ihre Niederlage nachzudenken. Letztendlich entschied sie sich für etwas für Zampiere Ungewöhnliches: Zusammenarbeit. Sie schloss im Geheimen einen Pakt mit dem Anführer der Mongoblins, Zakti Khan. Sie wusste, dass die Mongoblins mehr Gebiete für ihre schnell wachsende Bevölkerung brauchten und planten um weitere Inseln zu erweitern; was jedoch durch ihr mangelndes Wissen über Seen und Luft verhindert wurde. Radin regelte alle Lufttransporte für die Mongoblins, und im Anfang des Menschenjahres 2009 wurde der zweite Vampia-Krieg eine Tatsache; eine relativ kurze - doch zum Vergnügen der Zampiere - furchtbar blutige Schlacht von apokalyptischem Ausmass. Radin bekam auch Unterstützung von Tausenden Zombies, die sich überall auf Elfie einen Weg nach oben gruben. Am wirksamsten waren aber die Angriffe der Nazguls, die zehntausende Tote auf ihrem nicht vorhandenem Gewissen haben.
Innerhalb weniger Wochen waren die wichtigsten Teile der Insel Elfia von gemischten Armeen, bestehend aus Mongoblins, Nazguls, Zampieren und Zombies, überschwemt. Viele Städte, darunter Zrod, wurden eingenommen und geplündert, während Elfia (die gleichnamige Hauptstadt) mit Zähnen und Klauen gegen die blutrünstigen Gegener verteidigt wurde. Angst regierte über Elfia, nichts war sicher. Schließlich wäre die Hauptstadt auch unter gegangen, wäre nicht zwischen Zakti Khan und Radin ein Streit ausgebrochen über die Frage, wer die Herrschaft über die entscheidende Stadt bekommt. Radin beauftragte einen Mordanschlag auf Zakti Khan, aber er war schnellt. Mit zwei Holzspießen in ihr Herz und einem gezielten Schlag wurde sie enthauptet. Unvermittelt zogen die Zampiere, die Nazguls und die Zombies sich zurück. Die Mongoblins beschlossen weise zu handeln und schlossen einen Friedensvertrag mit dem neuen Königspaar von Elfia. Es wurden ihnen erlaubt eine kleine Region im Norden, Dunekirk, zu behalten.


STAATSOBERHAUPTE 2008 - 2009
Elfius und Kelfus beschlossen nach dem ersten Vampia-Krieg, dass Elfia allein überleben kann, wenn mehr Einheit und Harmonie unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen von Elfia besteht. Jede Bevölkerunggruppe durfte im Prinzip ihren eigenen Führer wählen, jedoch alle halben Menschenjahre würde ein demokratisch gewählter König oder Königspaar über alle Arten und Rassen in Elfia herrschen.
Im Menschenjahr 2008 wurde die erste Königin von Elfia gewählt: Earane I. Die Nacht-Elfe stand vor der schwierigen Aufgabe, trotz ihrer Herkunft den Respekt der unruhigen Orks- und Vampier-Minderheiten zu gewinnen. Überraschenderweise gelang dies gut. Ihre Beliebtheit wuchs rasch während ihrer Regierungszeit. Als der zweite Vampia-Krieg Anfang 2009 ausbrach, konnte sie auf Unterstützung aller Bevölkerungsgruppen zählen. Die Invasion ging jedoch so schnell und so zerstreut vor sich, so dass das Heer sich leider nicht gut genug vorbereiten konnte. Aber sie wusste, dass sie die Mongoblins stoppen musste, bevor sie die Hauptstadt erreichen konnten. Als die Elfen die Schlacht von Delf zu verlieren schienen, kam sie persönlich zur Hilfe und hielt die Stellung fast 24 Stunden, bis sie sich hinter die Stadtmauern zurückziehen musste.
Während dessen waren Neuwahlen im vollen Gange. Diese waren natürlich ganz von der apokalyptischen Bedrohung beeinflusst. Da sich Earane aufgrund der Verfassung Elfias nicht erneut zur Wahl stellen konnte, wurde mit übergroßer Mehrheit König Gyan und Königin Netel zu Staatshäuptern gewählt. Selbst die Elfia-Vampiere stellten sich wie ein Mann hinter die Thron-Nachfolger. Während der Regeländerung im April 2009 wurden die neuen Machthaber direkt mit Problemen konfrontiert, mit dramatischen Folgen. Nach Radin's Tod fand eine kleine Schlacht gegen die Mongoblins an den Ufern von Delf statt. Der älteste Sohn von Gyan und Netel, Sancto, kämpfte mit. Ein heimtückischer Nazgul-Angriff beendete unerwartet sein Leben. Königin Netel konnte den Verlust ihres geliebten Kindes nicht verkraften und zog sich in ein Kloster zurück. Dort verbringt sie ihre Tage als Schwester Netelia. Inzwischen liess sich König Gyan von seinem zweiten Sohn, Kronprinz Sissus und dessen verschlagener Anwalt Grau unterstützen. Obwohl sich Sissus mehr für Schuhe und Handtaschen als für Staatsangelegenheiten interessierte, versuchte Grau ihn zum Sieg über seinen Vater zu bringen; ohne Wahlen. Im September 2009 wurden mehrere Mordanschläge auf König Gyan verübt, zum Glück ohne Erfolg. Es konnte nicht bewiesen werden, dass Grau hinter den Mordanschlägen steckt, obwohl es für jeden Bewohner offensichtlich war, dass Grau der böse Geist dahinter war. Großmütig wie er war, wollte König Gyan seinen Sohn und Grau nicht bestrafen. Möglicherweise hatte er auch Angst nach seiner Frau und seinem ersten Sohn auch noch den zweiten Sohn zu verlieren. Er ermutigte seinen Sohn an der Wahl teilzunehmen, aber vorsichtshalber entschied er, dass der neue Herrscher nur für ein halbes statt für ein ganzes Jahr herrschen würde. Falls Sissus als neuer König absolut versagen würden, dann würden die Folgen seiner Herrschaft eingeschränkt bleiben.


STAATSOBERHAUPTE 2010 - 2011
Niemand hatte wirklich mit der Kandidatur der Greenthing Bifi gerechnet. Diese grüne Koboldmädchen war eigentlich zu jung um an der Wahl teilzunehmen. Die Lösung wurde in der Aufstellung eines Regenten gefunden. Unter dieser Voraussetzung konnte sie aufgestellt werden und wurde zur neuen Herrscherin gewählt. An ihrer Seite erschien Königin-Mutter Mutti. Nicht jeder war mit der Wahl der neuen Machthabern glücklich, insbesondere da bekannt war, dass die Greenthingz nicht gerade als die größten Elfen-Liebhaber bekannt sind. Im Wahlkampf ließ Mutti auch verlauten, dass sie für die Einführung der Flügel-Steuer sei: jeder mit einem oder mehr Flügeln müsse zusätzliche Steuern bezahlen. Einmal auf dem Thron behandelten Bifi und Mutti ihre Bevölkerung mit weniger Strenge als werwartet. Ein Aufstand blieb dadurch aus.

Hartnäckige Gerüchte machte die Runde, dass Ex-König Gyan eine Palastrevolution plane. Nie gab es soviel Widerstand gegen ein Königspaar wie während der Regierungszeit von Königin Bifi. Doch es gelang Bifi den Frieden in Elfia während ihrer Herrscherzeit zu halten. Sie bewies mehr diplomatisches Geschick, als jeder dachte. Und sie brachte, auch dank ihrer Mutter, eine überraschende Wendung in die Machenschaften des neuen Aussenministers, Frau Grau. Grau sah in der plötzlichen Anwesenheit einer großen Gruppe von Piraten an der Küste die Gelegenheit, in Elfia Instabiliät herbeizuführen, um ihre große Liebe, Prinz Sissus wieder nach vorne zu pushen. Prinz Sissus wurde von seinem Vater, Gyan, zum Verteidigungsminister ernannt. In dieser Funktion war es seine Aufgabe, sich den plündernden Piraten von Captain Flint zu widmen. Frau Grau und Sissus schlossen ein geheimes Abkommen mit Captain Flint. Sie boten ihm einen Freibrief um die Hauptstadt Elfia zu plündern, solange sie sofort verschwinden, beim Anblick der zur Rettung kommenden Prinz Sissus und seiner Armee. Dies würde Sissus einen Heldenstatus geben und dadurch zur Staatsmacht führen.
Als Königin Bifi davon Wind bekam, suchte sie den Kontakt zu Captain Fling und überzeugte ihn, die Pläne für die Plünderung zu verwerfen und ein legitimer Kandidat zur nächsten Wahl um den Königsthron zu werden. Dies würde ihm zwar keinen großen Reichtum, aber zum ersten Mal im Leben Respekt einbringen. Bifi überredete ihn auch, die ungeheuer populäre Hobbitfrau Ninde als Königin-Kanditatin zu akzeptieren, das dies die Gewinnerchancen erheblich erhöhen würde. Der Plan ging auf. Joshua Flint und Ninde wurden Mitte 2010 als neues Königspaar gewählt.

Diese Regentschaft wurde aus wirtschaftlicher Sicht eine kleine Katastrophe. Nicht überraschend, aber sehr wichtig für die Verteidigung von Elfia, war das Interesse von Flint eine Flotte zusammenzustellen. Eine riesige Summe floss in den Bau von fünf riesigen Schlachtschiffen. Kosten und Arbeit waren unwichtig. Die einzige Einschränkung lag auf der Unterseite der Schatzkammer, aber selbst das war Flint nicht heilig. Clever wie er war, schuf Flint Schuldverschreibungen, mit denen er extra Geld bekommen konnte. Folge davon war, dass Elfia mit einer großen Staatsschuld zur nächsten Wahlen starten würde. Was Elfia im Jahr 2011 brauchen wird, ist Geld. Viel Geld...
Inzwischen macht das Gerücht die Runde, dass Flint - im Gegensatz zu Ninde - den Thron nicht einfach aufgeben will. Und dass er tatsächlich eine Revolution vorbereitet, direkt nach dem Thronwechsel.


VIZEKÖNIG
Elfen sind immer noch die größte Bevölkerungsgruppe in Elfia. Und jede größere Gruppe hat das Recht ihren eigenen Führer zu wählen, solange dieser der Verantwortlichkeit des gewählten Königspaars unterliegt. Diese Volksführer haben ihren Sitz im kleinen Senat von Elfia. Die Brüder Elfius und Kelfus hatten am Anfang von Elfia den Weisen Ar-Lath gebeten, der Volksführer der Elfen zu werden. Im Laufe der Zeit änderte er seinen Titel in Vizekönig. Durch seine Weisheit genoss er nicht nur allen Respekt unter den Elfen, sondern auch bei allen Bevölkerungsgruppen von Elfia. Jedes Leben kommt irgendwann zu seinem Ende, auch das von dem 288 Jahre alten Ar-Lath. Ein halbes Jahr nach dem Ende des zweiten Vampia-Kriegs blies Ar-Lath seinen letzten Atemzug. Der Leichnahm Ar-Lath wurde während einer Dämmerzeit für zwei Tage aufgebahrt, so dass sich nicht nur alle Bürger Elfias von diesem weisen Mann verabschieden konnten, sondern auch Touristen von außerhalb Elfia.


TOURISMUS
In der menschlichen Welt wurde auf dieses neue Land mit seinen bemerkenswerten Einwohnern belustigt geschaut. Zum besseren Verständnis der rationalen menschlichen Rasse, stellten Elfius und Kelfas die ersten Botschafter an und eröffneten ein Konsulat. Sie fanden in den Niederlanden Stefan Struik, der sich bereit erklärte als Botschafter zu einem besseren Image von Elfia beizutragen. Sein Ziel war es vor allem, die Zahl der Touristen zu erhöhen, wobei Tourismus mittlerweile eine Haupteinnahmequelle in Elfia ist. Jedes Jahr erteilt die Botschafte zehntausende von Visa, vor allem an Menschen. Inzwischen ist Elfia ein beliebter Urlaubsort geworden, vor allem für Kurzurlaube und Tagesausflüge. Auch in Großbritannien ist dieser Trend bemerkbar. Obwohl das Konsulat von Professor dr. Roland Rotherham sich auch um gestrandete Elfier kümmert,  die gelockt werden von der Magie der britischen Inseln. Heutzutage gibt es auch Botschaften in Deutschland und in Bulgarien. Im zuletzt genannten Land hat der Filmschauspieler Stan Ianevski sich als Vertreter von Elfia eingerichtet. Stan ist der breiten Öffentlichkeit als Viktor Krum in dem Film "Harry Potter und der Orden des Phönix" bekannt.


DIE INSEL LOEI
Die Region rund um die Hauptinsel Elfia hat viele einzigartige große und kleine Inseln. Einer der eindrucksvollsten Orte ist die Insel Loei; bewohnt von den berüchtigten Aqi, gehörend zu der Familie der Wasserelfen. Niemand weiß wann die Aqi hierher gekommen sind. Es gibt Geschichten, dass jeder Wasserelf von Aq abstammt, dem Urvater der Aqi, und der Legende nach, aus Wasser geboren sind. Die Insel Loei ist sehr fruchtbar, aber auch sehr feucht. Es regnet vier von fünf Tagen. In der prächtigen Bergregion sind viele Wasserfälle zu finden. Dem Wasser in den Berggebieten wird eine heilbringende Wirkung nachgesagt. Die Aqi erreichen ein außergewöhnlich hohes Alter. Aber da die Aqi nur in Wasser schreiben und ihr Geschriebenes durch das Wasser kontinuierliche Veränderung erfährt, können Aussenstehen nicht mit Sicherheit sagen, wie alt Aqi werden können. Sie selbst behaupten, dass sie 800 Menschenjahre und älter werden.

Die Wasserbrunnen von Loei sind in ganz Elfia und weit darüber hinaus sehr bekannt. Als Elfia ein Staat wurde, waren die Aqi sehr schnell dabei die Aufmerksamkeit der Bevölkerung von Elfia auf die Wasserbrunnen als touristische Attraktion und Loei als Kurort zu lenken.
Die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Aqi wurde zunächst hoch gelobt. Bis zu dem Tage als auffiel, dass einige Touristen sehr spät aus den Wellnessorten zurück kehrten - und manchmal sogar gar nicht mehr.. Es kam oft vor, dass Patiente aus Elfia mehr als 100 Jahre in Loei verblieben und ihre Familien in Sorge zurück ließen, weil sie komplett ihr Zeitgefühl verloren hatten. Aber durch das heilende Wasser und die gute Pflege in den Kurorten erhöhte sich die Lebensdauer der Patienten, so dass sie selbst keine Jahre zu verlieren schienen. Nur ihre Familien wurden älter. In einigen Kreisen in Elfia wurde die Insel Loei zu einem sehr beliebten Urlaubsziel.

Die neue Regierung von Elfia sah zwei Probleme auf sie zukommen: auf der einen Seite, dass die Insel Loei auf eine Überbevölkerung zusteuerte und auf der anderen Seite zu viele gute Arbeiter und Bauherren Elfia verlassen würden. Andererseits war Loei aber auch notwendig, weil dies der Ort war, an dem die Kranken und Schwachen geheilt wurden.
Die Aqi ihrerseits sahen die Vorteile von Elfia, die durch Versuch und Irrtum lernten, sich gegen fremde Mächte zu verteidigen.

Im Menschenjahr 2008 kamen die Räte von Elfia und von den Aqi zusammen, um zu besprechen wie die zukünfige Zusammenarbeit aussehe. Innerhalb weniger Tage wurde ein Vertrag unterschrieben, der in die Geschichte als "Wasservertrag" eingegangen ist. Darin gaben beide Parteien an soviel wie möglich zusammen zu arbeiten, wobei Elfia die Aufgabe der See- und Küsten übernahm und die Aqi die Insel Loei als Genesungs- und Kurort für die Bewohner Elfias erschloss. Spezielle Zeitenritter wurden angestellt um sicherzustellen, dass die Einwohner Elfias innerhalb einer bestimmten Zeit wieder nach Elfia zurückkehren.


ELFO, SPECIAL DISTRICT OF ELFIA      
Der Planet Eel, auf dem sich Elfia befindet, ist von elf Monden umrundet. Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten hat es sich in der jüngsten Vergangenheit zu mehreren Missionen zu allen Monden aufgemacht. Es zeigte sich, dass mindestens drei Monden das sehr wertvolle Trollium beherbergen. Trollium ist eine sehr leistungsfähige Energiequelle, die unter hohem Druck und ohne Gefahr für die Umwelt verbrannt werden kann. 1 Gramm Trollium kann 1000 Haushalte ein Jahr mit Energie versorgen. Ein vierter Mond wäre, wegen der Anwesenheit von Wasser, sehr für Wohnzwecke geeignet. Das Auswärtige Amt will einen fünften (türkisfarbenen) Mond als Strafkolonie für verurteilte Straftäter benutzen.

Alle elf Monde haben ihre eigene Regierung und eine eigene Fahne. Der Name dieses neuen ausländischen Land: ELFO (SDE). Oder: Elfo (Special District of Elfia). Die Regierung von Elfo wurde beauftragt, direkt Geschäfte mit anderen Kulturen und Völkern in den Galaxien zu tätigen. Predatoren, Außerirdische, und Sturmtruppen sind nur ein Beispiel für die Menschen, die mit einem durch ELFO genehmigtem Visum, unser geliebtes Elfia besuchen können.

Elfo PUT
Die Anwesenheit des raren Materials Trollium gab dem berühmten Nobelf-Preis-Gewinner Professor Elfstein die Möglichkeit den Prototyp des allerersten PUT, den Parallel Universum Transporter, zu bauen. Diese sehr komplizierte Maschine ist in der Lage sowohl totes als auch lebendes Material von einem zum anderen Universum zu transportieren. Dies ermöglicht es, dass Wesen aus einer Fantasyumgebung zur Erde, dem Planeten der Menschen, transportiert werden können. Und umgekehrt. Allerdings gibt es einen kleinen Haken: Für ein risikofreies Resultat benötigt der PUT auch Energie aus menschlichen Gehirnen...

 
Deutsch (DE-CH-AT)Nederlands - nl-NLEnglish (United Kingdom)

Event Details

21. & 22. April 2012
Schloss Haarzuilens
, NL
(Nähe Utrecht)

Öffnungszeiten
Samstag 10.00 – 22.00 Uhr
Sonntag 10.00 – 19.00 Uhr

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