|
WO IST ELFIA? Elfia ist ein Gebiet, das nur für eine Weile sichtbar und für die meisten Menschen erreichbar ist. Dann erscheinen "Zugangstore", die den Menschen den Übergang zu den Bewohnern von Elfia durch die Sphären ermöglichen. Seit 2009 passiert dies zweimal im Jahr. Im April offenbart sich dieses "Wartezimmer" von Elfia auf dem Landgut des Schlosses de Haar in Haarzuilens, Utrecht (NL) und im September geschieht dies in den Schlossgärten von Arcen; an der Grenze der Niederlande und Deutschland.
Beachtet: diese Orte sind stets nur ein Einblick in das gesamte Reich von Elfia; eine Art Grauzone, wo wir normalen Menschen nur einen kleinen Eindruck von der Gesamtfläche Elfias bekommen.
Elfia selbst ist ein Reich, das nie "vollendet" ist. In der gleichen Art wie das Universum sich ausweitet und möglicherweise schrumpft, so "atmet" Elfia in den verschiedensten Dimensionen und Sphären. Betrachten wir Elfia aber aus einer dreidimensionalen Perspektive, dann
sehen wir ein Gebiet, das aus einer großen Insel mit einer Anzahl kleinerer Inseln besteht und umgeben ist von nahezu 5.000 kleineren Inseln. Die Inseln sind von einem salzigen Meer umgeben, das unregelmässig steigt und fällt, was zu Überschwemmungen und trockenen Meerböden führt.
NATUR UND KLIMA
Bedingt durch die Weite der Inselgruppe hat Elfia mehrere Klimazonen.
Einige Gebiete sind als außergewöhnlich trocken bekannt und werden
durch Sandstürme heimgesucht; andere müssen mit Orkanen und
Vulkanausbrüchen mit anschließender Vulkanasche-Verfinsterung leben. Es
gibt Regionen, die ein ausgesprochen mildes Klima kennen und eine recht
hohe Luftfeuchtigkeit, und die von Naturkatastrophen verschont bleiben.
Das sind die Regionen, in denen sich die meisten Menschen und Tiere
aufhalten und wo Pflanzen und Bäume prächtig gedeien.
BEWOHNER VON ELFIA
Aufgrund der großen Anzahl der Inseln und des Umfangs der Gegend gibt
es eine Vielzahl von menschlichen Populationen, die sich nicht nur in
Sprache, Dialekt oder Kultur unterscheiden, sondern auch in Rasse und
Arten. Innerhalb jeder Rasse und Art bestehen unzählige kulturelle und
auch materielle Unterschiede. Es gibt eine Reihe von Arten denen es
möglich ist, per Sprache und/oder Telepathie zu kommunizieren. Die
Anzahl dieser Arten geht in die Hunderte, auch wegen der zahlreichen
Vermischung zwischen den verschiedenen Arten.
Ein kleiner Anteil der Bewohner-Arten in Elfia: Elfen, Vampire,
Menschen, Orks, Goblins, Trolle, Kobolde, Gnome, Hobbits,
Faune, Zombies. Zu jeder dieser Arten zählt eine Reihe von
Haupt-Rassen. Und durch ständige Vermischung entstehen neue Arten wie
z.B. Batguins, Gothits, Zombelfs of Mantrolls.
Und wie entstehen diese Arten? Nun - das ist das Wunder der Fantasie.
Wenn sich irgendwo irgendwer in der Menschenwelt ein Fantasievolk
erdenkt und dieser Gedanke von einer großen Menschengruppe übernommen
wird, dann entsteht eine neue Art in Elfia. Oft sind es Schriftsteller,
die mit ihrer Fantasie eine unbegrenzte Menschenmasse erreichen und so
den Weg für eine Art oder Rasse in Elfia bereiten. Aber auch ein
polulärer Film wie z.B. "Avatar" kann schwerwiegende Folgen für die
Population von Elfia an.
URSPRUNG VON ELFIA Der Elfenstamm der Brüder Elfius
und Kelfas bewohnte ursprünglich die kleine Insel Atlan, die recht weit
entfernt von der großen Insel lag, das von den ursprünglichen
Gothit-Bewohnern Moei genannt wurde. Trotz der isolierten Lage
entwickelte dieser Elfenstamm eine ausgefeilte Kultur, sie adaptierten
viele Techniken vom lokalen Tier- und Naturreich. Während eines enormen
Vulkanausbruchs verschwand der größte Teil der Insel im Meer und es kam
zu einem aprupten Ende der blühenden Zivilisation der Elfen von Atlan.
Nur ein paar Dutzend Elfen überlebten den Vulkanausbruch. Viele Wochen
kreisten sie in ihren kleinen Booten übers Meer bis sie Moei
erreichten. Das Küstengebiet, wo sie strandeten, war von kleinen,
gebogen laufenden Oeishouts bewohnt. Mehr als die Hälfte der noch
überlebenden Elfen wurde Beute dieser Allesfresser. Und da die
"Oei"-Schreie bis ins Hinterland zu hören waren, wagten sie die
überlebenden Elfen tief ins Inselinnere um ihren Angreifern zu
entkommen. Schließlich erreichten die elf überlebenden Elfen einen
unbewohnten Hügel mit fruchtbarem Boden am Ufer eines Flusses gelegen,
den sie mit dem Namen Delf betitelten.
Mit den Kenntnissen, die sie auf Atlan erworben hatten, konnten die
Elfen in kurzer Zeit eine große Ernte mit den neuen Ackerflächen
erreichen. Mit dem Flusston bauten sie Häuser aus Stein; etwas was die
benachbarten Völker der Gobbits und Gothits zuvor nie gesehen hatten.
Die Elfen lehrten ihren neugierigen Nachbarn die Bautechniken und so
entstand schnell ein Austausch von Wissen und Gütern.
KRIEGE
Bis zur Ankunft des Elfenstamms von Elfius und Kelfas hatten die
gemütlichen Gobbits und die blassen Gothits in Erdlöchern gewohnt,
teils aus Angst von den aggressiven, fliegenden Zampieren, die auf der
großen, nördlich gelegenen Insel Vampia lebten. Die Elfen lehrten ihren
Nachbarn militärische Taktiken, um sich zur Wehr zu stellen gegen die
Überfälle der schnellen Zampire. Und zum ersten Mal seit ihrer Existenz
konnten die Gobbits über dem Boden einen Angriff der Zampiere abwehren,
selbst ein Zampier aus der Luft wurde erschossen. Die kleine
Vorhut der Zampiere war fassungslos. Ein zweiter Angriff verlief sogar
noch dramatischer für sie. Darüber hinaus mussten sie ihr
vorübergehendes Lager verlassen, weil die Gobbits sie durch ihr
gewachsenes Vertrauen zurück stießen. Die unglaublichen Neuigkeiten
erreichten die Hauptstadt Radinad in Vampia. Die blutrünstige Kaiserin
Radin beschloss immer größere Truppen in das Kampfgebiet zu senden;
aber jeder Angriff wurde niedergeschlagen. Nicht zuletzt weil sich
andere Brüdervölker von Gobbits und Gothits in den Kampf einmischten.
Der erste große Vampia-Krieg entstand und sollte (mit Unterbrechungen)
rund 220 Menschenjahre und 20 Elfenjahre dauern.
Andere Elfenvölker, die verstreut über Tausende andere kleinere und
größere Inseln lebten, gerieten in den Bann des heroischen Krieges und
viele junge Elfen beschlossen der Gemeinschaft der Elfen beizutreten,
und teilweise sich am Krieg zu beteiligen. Die Zampiere, die einst 90%
von Moei innehatten, mussten große Teile der Insel abgeben, und
schließlich zogen sie sich auf ihre eigene Insel zurück. Müde des
Kampfes akzeptierte Kaiserin Radin nach 20 Elfenjahren - wenn auch
widerwillig - den Friedensvertrag (der Friede von
Quentex).
Da Radin mit einem nahezu ewigem Leben gesegnet war, nach sie sich
lange Zeit, um über ihre Niederlage nachzudenken. Letztendlich
entschied sie sich für etwas für Zampiere Ungewöhnliches:
Zusammenarbeit. Sie schloss im Geheimen einen Pakt mit dem Anführer der
Mongoblins, Zakti Khan. Sie wusste, dass die Mongoblins mehr Gebiete
für ihre schnell wachsende Bevölkerung brauchten und planten um weitere
Inseln zu erweitern; was jedoch durch ihr mangelndes Wissen über Seen
und Luft verhindert wurde. Radin regelte alle Lufttransporte für die
Mongoblins, und im Anfang des Menschenjahres 2009 wurde der zweite
Vampia-Krieg eine Tatsache; eine relativ kurze - doch zum Vergnügen der
Zampiere - furchtbar blutige Schlacht von apokalyptischem Ausmass.
Radin bekam auch Unterstützung von Tausenden Zombies, die sich überall
auf Elfie einen Weg nach oben gruben. Am wirksamsten waren aber die
Angriffe der Nazguls, die zehntausende Tote auf ihrem nicht vorhandenem
Gewissen haben.
Innerhalb weniger Wochen waren die wichtigsten Teile der Insel Elfia
von gemischten Armeen, bestehend aus Mongoblins, Nazguls, Zampieren und
Zombies, überschwemt. Viele Städte, darunter Zrod, wurden eingenommen
und geplündert, während Elfia (die gleichnamige Hauptstadt) mit Zähnen
und Klauen gegen die blutrünstigen Gegener verteidigt wurde. Angst
regierte über
Elfia, nichts war sicher. Schließlich wäre die Hauptstadt auch unter
gegangen, wäre nicht zwischen Zakti Khan und Radin ein Streit
ausgebrochen über die Frage, wer die Herrschaft über die entscheidende
Stadt bekommt. Radin beauftragte einen Mordanschlag auf Zakti Khan,
aber er war schnellt. Mit zwei Holzspießen in ihr Herz und einem
gezielten Schlag wurde sie enthauptet. Unvermittelt zogen die Zampiere,
die Nazguls und die
Zombies sich zurück. Die Mongoblins beschlossen weise zu handeln und
schlossen einen Friedensvertrag mit dem neuen Königspaar von Elfia. Es
wurden ihnen erlaubt eine kleine Region im Norden,
Dunekirk, zu behalten.
STAATSOBERHAUPTE 2008 - 2009
Elfius und Kelfus beschlossen nach dem ersten Vampia-Krieg, dass Elfia
allein überleben kann, wenn mehr Einheit und Harmonie unter den
verschiedenen Bevölkerungsgruppen von Elfia besteht. Jede
Bevölkerunggruppe durfte im Prinzip ihren eigenen Führer wählen, jedoch
alle halben Menschenjahre würde ein demokratisch gewählter König oder
Königspaar über alle Arten und Rassen in Elfia herrschen.
Im Menschenjahr 2008 wurde die erste Königin von Elfia gewählt:
Earane I. Die Nacht-Elfe stand vor der schwierigen Aufgabe, trotz ihrer
Herkunft den Respekt der unruhigen Orks- und Vampier-Minderheiten zu
gewinnen. Überraschenderweise gelang dies gut. Ihre Beliebtheit wuchs
rasch während ihrer Regierungszeit. Als der zweite Vampia-Krieg Anfang
2009 ausbrach, konnte sie auf Unterstützung aller Bevölkerungsgruppen
zählen. Die Invasion ging jedoch so schnell und so zerstreut vor sich,
so dass das Heer sich leider nicht gut genug vorbereiten konnte. Aber
sie wusste, dass sie die Mongoblins stoppen musste, bevor sie die
Hauptstadt erreichen konnten. Als die Elfen die Schlacht von Delf zu
verlieren schienen, kam sie persönlich zur Hilfe und hielt die Stellung
fast 24 Stunden, bis sie sich hinter die Stadtmauern zurückziehen
musste.
Während dessen waren Neuwahlen im vollen Gange. Diese waren natürlich
ganz von der apokalyptischen Bedrohung beeinflusst. Da sich
Earane aufgrund der Verfassung Elfias nicht erneut zur Wahl stellen
konnte, wurde mit übergroßer Mehrheit König Gyan und Königin Netel zu
Staatshäuptern gewählt. Selbst die Elfia-Vampiere stellten sich wie ein
Mann hinter die Thron-Nachfolger. Während der Regeländerung im April
2009 wurden die neuen Machthaber direkt mit Problemen konfrontiert, mit
dramatischen Folgen. Nach Radin's Tod fand eine kleine Schlacht gegen
die Mongoblins an den Ufern von Delf statt. Der älteste Sohn von Gyan
und Netel, Sancto, kämpfte mit. Ein heimtückischer Nazgul-Angriff
beendete unerwartet sein Leben. Königin Netel konnte den Verlust ihres
geliebten Kindes nicht verkraften und zog sich in ein Kloster zurück.
Dort verbringt sie ihre Tage als Schwester Netelia. Inzwischen liess
sich König Gyan von seinem zweiten Sohn, Kronprinz Sissus und dessen verschlagener Anwalt Grau unterstützen. Obwohl sich
Sissus mehr für Schuhe und Handtaschen als für Staatsangelegenheiten
interessierte, versuchte Grau ihn zum Sieg über seinen Vater zu
bringen; ohne Wahlen. Im September 2009 wurden mehrere Mordanschläge
auf König Gyan verübt, zum Glück ohne Erfolg. Es konnte nicht bewiesen
werden, dass Grau hinter den Mordanschlägen steckt, obwohl es für jeden
Bewohner offensichtlich war, dass Grau der böse Geist dahinter war.
Großmütig wie er war, wollte König Gyan seinen Sohn und Grau nicht
bestrafen. Möglicherweise hatte er auch Angst nach seiner Frau und
seinem ersten Sohn auch noch den zweiten Sohn zu verlieren. Er ermutigte
seinen Sohn an der Wahl teilzunehmen, aber vorsichtshalber entschied
er, dass der neue Herrscher nur für ein halbes statt für ein ganzes Jahr
herrschen würde. Falls Sissus als neuer König absolut versagen würden,
dann würden die Folgen seiner Herrschaft eingeschränkt bleiben.
STAATSOBERHAUPTE 2010 - 2011 Niemand hatte wirklich mit der
Kandidatur der Greenthing Bifi gerechnet. Diese grüne Koboldmädchen war
eigentlich zu jung um an der Wahl teilzunehmen. Die Lösung wurde in der
Aufstellung eines Regenten gefunden. Unter dieser Voraussetzung konnte
sie aufgestellt werden und wurde zur neuen Herrscherin gewählt. An ihrer
Seite erschien Königin-Mutter Mutti. Nicht jeder war mit der Wahl der
neuen Machthabern glücklich, insbesondere da bekannt war, dass die
Greenthingz nicht gerade als die größten Elfen-Liebhaber bekannt sind.
Im Wahlkampf ließ Mutti auch verlauten, dass sie für die Einführung der
Flügel-Steuer sei: jeder mit einem oder mehr Flügeln müsse zusätzliche
Steuern bezahlen. Einmal auf dem Thron behandelten Bifi und Mutti ihre
Bevölkerung mit weniger Strenge als werwartet. Ein Aufstand blieb
dadurch aus.
Hartnäckige Gerüchte machte die Runde, dass Ex-König
Gyan eine Palastrevolution plane. Nie gab es soviel Widerstand gegen
ein Königspaar wie während der Regierungszeit von Königin Bifi. Doch es
gelang Bifi den Frieden in Elfia während ihrer Herrscherzeit zu halten.
Sie bewies mehr diplomatisches Geschick, als jeder dachte. Und sie
brachte, auch dank ihrer Mutter, eine überraschende Wendung in die
Machenschaften des neuen Aussenministers, Frau Grau. Grau sah in der
plötzlichen Anwesenheit einer großen Gruppe von Piraten an der Küste die
Gelegenheit, in Elfia Instabiliät herbeizuführen, um ihre große Liebe,
Prinz Sissus wieder nach vorne zu pushen. Prinz Sissus wurde von seinem
Vater, Gyan, zum Verteidigungsminister ernannt. In dieser Funktion war
es seine Aufgabe, sich den plündernden Piraten von Captain Flint zu
widmen. Frau Grau und Sissus schlossen ein geheimes Abkommen mit Captain
Flint. Sie boten ihm einen Freibrief um die Hauptstadt Elfia zu
plündern, solange sie sofort verschwinden, beim Anblick der zur Rettung
kommenden Prinz Sissus und seiner Armee. Dies würde Sissus einen
Heldenstatus geben und dadurch zur Staatsmacht führen. Als Königin
Bifi davon Wind bekam, suchte sie den Kontakt zu Captain Fling und
überzeugte ihn, die Pläne für die Plünderung zu verwerfen und ein
legitimer Kandidat zur nächsten Wahl um den Königsthron zu werden. Dies
würde ihm zwar keinen großen Reichtum, aber zum ersten Mal im Leben
Respekt einbringen. Bifi überredete ihn auch, die ungeheuer populäre
Hobbitfrau Ninde als Königin-Kanditatin zu akzeptieren, das dies die
Gewinnerchancen erheblich erhöhen würde. Der Plan ging auf. Joshua Flint
und Ninde wurden Mitte 2010 als neues Königspaar gewählt.
Diese
Regentschaft wurde aus wirtschaftlicher Sicht eine kleine Katastrophe.
Nicht überraschend, aber sehr wichtig für die Verteidigung von Elfia,
war das Interesse von Flint eine Flotte zusammenzustellen. Eine riesige
Summe floss in den Bau von fünf riesigen Schlachtschiffen. Kosten und
Arbeit waren unwichtig. Die einzige Einschränkung lag auf der Unterseite
der Schatzkammer, aber selbst das war Flint nicht heilig. Clever wie er
war, schuf Flint Schuldverschreibungen, mit denen er extra Geld
bekommen konnte. Folge davon war, dass Elfia mit einer großen
Staatsschuld zur nächsten Wahlen starten würde. Was Elfia im Jahr 2011
brauchen wird, ist Geld. Viel Geld... Inzwischen macht das Gerücht
die Runde, dass Flint - im Gegensatz zu Ninde - den Thron nicht einfach
aufgeben will. Und dass er tatsächlich eine Revolution vorbereitet,
direkt nach dem Thronwechsel.
VIZEKÖNIG
Elfen sind immer noch die größte Bevölkerungsgruppe in Elfia. Und jede
größere Gruppe hat das Recht ihren eigenen Führer zu wählen, solange
dieser der Verantwortlichkeit des gewählten Königspaars unterliegt.
Diese Volksführer haben ihren Sitz im kleinen Senat von Elfia. Die
Brüder Elfius und Kelfus hatten am Anfang von Elfia den Weisen Ar-Lath gebeten,
der Volksführer der Elfen zu werden. Im Laufe der Zeit änderte er
seinen Titel in Vizekönig. Durch seine Weisheit genoss er nicht nur
allen Respekt unter den Elfen, sondern auch bei allen
Bevölkerungsgruppen von Elfia. Jedes Leben kommt irgendwann zu seinem
Ende, auch das von dem 288 Jahre alten Ar-Lath. Ein halbes Jahr nach dem
Ende des zweiten Vampia-Kriegs blies Ar-Lath seinen letzten Atemzug.
Der Leichnahm Ar-Lath wurde während einer Dämmerzeit für zwei Tage
aufgebahrt, so dass sich nicht nur alle Bürger Elfias von diesem weisen
Mann verabschieden konnten, sondern auch Touristen von außerhalb
Elfia.
TOURISMUS
In der menschlichen Welt wurde auf dieses neue Land mit seinen
bemerkenswerten Einwohnern belustigt geschaut. Zum besseren Verständnis
der rationalen menschlichen Rasse, stellten Elfius und Kelfas die ersten
Botschafter an und eröffneten ein Konsulat. Sie fanden in den
Niederlanden Stefan Struik, der sich bereit erklärte als Botschafter zu
einem besseren Image von Elfia beizutragen. Sein Ziel war es vor allem,
die Zahl der Touristen zu erhöhen, wobei Tourismus mittlerweile eine
Haupteinnahmequelle in Elfia ist. Jedes Jahr erteilt die Botschafte
zehntausende von Visa, vor allem an Menschen. Inzwischen ist Elfia ein
beliebter Urlaubsort geworden, vor allem für Kurzurlaube und
Tagesausflüge. Auch in Großbritannien ist dieser Trend bemerkbar. Obwohl
das Konsulat von Professor dr. Roland Rotherham sich auch um
gestrandete Elfier kümmert, die gelockt werden von der Magie der
britischen Inseln. Heutzutage gibt es auch Botschaften in Deutschland
und in Bulgarien. Im zuletzt genannten Land hat der Filmschauspieler
Stan Ianevski sich als Vertreter von Elfia eingerichtet. Stan ist der
breiten Öffentlichkeit als Viktor Krum in dem Film
"Harry Potter und der Orden des Phönix" bekannt.
DIE INSEL LOEI
Die Region rund um die Hauptinsel Elfia hat viele einzigartige große und
kleine Inseln. Einer der eindrucksvollsten Orte ist die Insel Loei;
bewohnt von den berüchtigten Aqi, gehörend zu der Familie der
Wasserelfen. Niemand weiß wann die Aqi hierher gekommen sind. Es gibt
Geschichten, dass jeder Wasserelf von Aq abstammt, dem Urvater der Aqi,
und der Legende nach, aus Wasser geboren sind. Die Insel Loei ist sehr
fruchtbar, aber auch sehr feucht. Es regnet vier von fünf Tagen. In der
prächtigen Bergregion sind viele Wasserfälle zu finden. Dem Wasser in
den Berggebieten wird eine heilbringende Wirkung nachgesagt. Die Aqi
erreichen ein außergewöhnlich hohes Alter. Aber da die Aqi nur in Wasser
schreiben und ihr Geschriebenes durch das Wasser kontinuierliche
Veränderung erfährt, können Aussenstehen nicht mit Sicherheit sagen, wie
alt Aqi werden können. Sie selbst behaupten, dass sie 800 Menschenjahre
und älter werden.
Die Wasserbrunnen von Loei sind in ganz Elfia und weit darüber hinaus
sehr bekannt. Als Elfia ein Staat wurde, waren die Aqi sehr schnell
dabei die Aufmerksamkeit der Bevölkerung von Elfia auf die Wasserbrunnen
als touristische Attraktion und Loei als Kurort zu lenken.
Die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Aqi wurde zunächst hoch
gelobt. Bis zu dem Tage als auffiel, dass einige Touristen sehr spät aus
den Wellnessorten zurück kehrten - und manchmal sogar gar nicht mehr..
Es kam oft vor, dass Patiente aus Elfia mehr als 100 Jahre in Loei
verblieben und ihre Familien in Sorge zurück ließen, weil sie komplett
ihr Zeitgefühl verloren hatten. Aber durch das heilende Wasser und die
gute Pflege in den Kurorten erhöhte sich die Lebensdauer der Patienten,
so dass sie selbst keine Jahre zu verlieren schienen. Nur ihre Familien
wurden älter. In einigen Kreisen in Elfia wurde die Insel Loei zu einem
sehr beliebten Urlaubsziel.
Die neue Regierung von Elfia sah zwei Probleme auf sie zukommen: auf der
einen Seite, dass die Insel Loei auf eine Überbevölkerung zusteuerte
und auf der anderen Seite zu viele gute Arbeiter und Bauherren Elfia
verlassen würden. Andererseits war Loei aber auch notwendig, weil dies
der Ort war, an dem die Kranken und Schwachen geheilt wurden.
Die Aqi ihrerseits sahen die Vorteile von Elfia, die durch Versuch und Irrtum lernten, sich gegen fremde Mächte zu verteidigen.
Im Menschenjahr 2008 kamen die Räte von Elfia und von den Aqi zusammen, um zu besprechen wie die zukünfige Zusammenarbeit aussehe. Innerhalb weniger Tage wurde ein Vertrag unterschrieben, der in die Geschichte als "Wasservertrag" eingegangen ist. Darin gaben beide Parteien an soviel wie möglich zusammen zu arbeiten, wobei Elfia die Aufgabe der See- und Küsten übernahm und die Aqi die Insel Loei als Genesungs- und Kurort für die Bewohner Elfias erschloss. Spezielle Zeitenritter wurden angestellt um sicherzustellen, dass die Einwohner Elfias innerhalb einer bestimmten Zeit wieder nach Elfia zurückkehren.
ELFO, SPECIAL DISTRICT OF ELFIA Der Planet Eel, auf dem sich Elfia befindet, ist von elf Monden umrundet. Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten hat es sich in der jüngsten Vergangenheit zu mehreren Missionen zu allen Monden aufgemacht. Es zeigte sich, dass mindestens drei Monden das sehr wertvolle Trollium beherbergen. Trollium ist eine sehr leistungsfähige Energiequelle, die unter hohem Druck und ohne Gefahr für die Umwelt verbrannt werden kann. 1 Gramm Trollium kann 1000 Haushalte ein Jahr mit Energie versorgen. Ein vierter Mond wäre, wegen der Anwesenheit von Wasser, sehr für Wohnzwecke geeignet. Das Auswärtige Amt will einen fünften (türkisfarbenen) Mond als Strafkolonie für verurteilte Straftäter benutzen.
|
|
 |
Alle elf Monde haben ihre eigene Regierung und eine eigene Fahne. Der Name dieses neuen ausländischen Land: ELFO (SDE). Oder: Elfo (Special District of Elfia). Die Regierung von Elfo wurde beauftragt, direkt Geschäfte mit anderen Kulturen und Völkern in den Galaxien zu tätigen. Predatoren, Außerirdische, und Sturmtruppen sind nur ein Beispiel für die Menschen, die mit einem durch ELFO genehmigtem Visum, unser geliebtes Elfia besuchen können.
Elfo PUT Die Anwesenheit des raren Materials Trollium gab dem berühmten Nobelf-Preis-Gewinner Professor Elfstein die Möglichkeit den Prototyp des allerersten PUT, den Parallel Universum
Transporter, zu bauen. Diese sehr komplizierte Maschine ist in der Lage sowohl totes als auch lebendes Material von einem zum anderen Universum zu transportieren. Dies ermöglicht es, dass Wesen aus einer Fantasyumgebung zur Erde, dem Planeten der Menschen, transportiert werden können. Und umgekehrt. Allerdings gibt es einen kleinen Haken: Für ein risikofreies Resultat benötigt der PUT auch Energie aus menschlichen Gehirnen...
|